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Nipkow-Scheibe

Allgemein — geschrieben von lexikon @ 10:37
Bei den ersten Fernsehübertragungen war die Nipkow-Scheibe ein wichtiges Hilfsmittel zur Bildzerlegung und Bildzusammensetzung. Diese Scheibe hatte für jede Zeile eines Bildes ein Loch. Die Löcher waren am Umfang alle um den gleichen Winkel gegeneinander versetzt. Der Abstand der einzelnen Löcher zur Drehachse nahm entsprechend der archimedischen Spirale ebenfalls gleichmäßig zu. Bei der Drehung der Nipkow-Scheibe wurde das Bild, das von einer Flächenglimmlampe sein Licht erhielt, von den Löchern in gekrümmten Bahnen zeilenweise zusammengesetzt. Heute findet man die Nipkow-Scheibe nur noch in Museen. In der modernen Fernsehtechnik ist sie von Elektronenstrahlröhren verdrängt.

Baily-Phänomene

Allgemein — geschrieben von lexikon @ 09:07
Überall dort, wo Licht durch einen engen Spalt hindurch auf das Auge oder einen Film trifft, treten die sogenannten Baily-Phänomene auf. Auf Grund von Beugungserscheinungen verläßt das Licht den Spalt nicht in der ursprünglichen Ausbreitungsrichtung, sondern wird an den Begrenzungen seitlich abgebeugt. Sehr gut zu beobachten ist dieser Effekt, wenn man Daumen und Zeigefinger unmittelbar vor dem Auge sich berühren läßt. Zwischen den beiden Fingern entsteht bei leichter Berührung eine dunkle Brücke. Bei fotografischen Aufnahmen tritt das Baily-Phänomen in Erscheinung, wenn zwei dunkle Flächen in spitzem Winkel aneinanderstoßen. Die dazwischenliegende Ecke ist dabei leicht abgerundet. In der Astronomie ist diese Erscheinung als schwarzer Tropfen bekannt, der sich bildet, wenn Merkur oder Venus vor der Sonnenscheibe durchlaufen. Zwischen Sonnenrand und dunkler Planetenscheibe entsteht eine dunkle Verbindung, die eine exakte Bestimmung des Berührungszeitpunktes nahezu unmöglich macht.

Dezibel

Allgemein — geschrieben von lexikon @ 09:41
Wer sich heutzutage für HiFi interessiert und eine Stereoanlage kaufen will, muß sich mit sehr vielen Meßdaten und Zahlen herumschlagen, wenn er einen Prospekt aufschlägt. Besonders oft taucht dann die Einheit dB (Dezibel) auf: beim ZF-Verstärker geht es um die beeindruckende Selektivität von beispielsweise 65 dB, die Trägerfrequenz wird um 60 dB unterdrückt, der Lautstärke-Verminderungsschalter arbeitet um -20 dB. Das Dezibel müßte eigentlich Dezi-Bel heißen, denn die Einheit ist das Bel. Ein DeziBel ist dann ein Zehntel-Bel. Daher auch die Abkürzung: kleines d und großes B. Das Bei oder die kleinere Einheit dB gibt das Verhältnis zweier Leistungen wieder. Wenn also eine Ausgangsspannung eines Verstärkers von 1 Volt auf 2 Volt vergrößert wird, bedeutet das eine Verstärkung um 100 Prozent oder 1:2. Da aber eine solche Verstärkung als untere Grenze für unser Ohr gilt, die Leistung und nicht die Spannung im Dezibel steckt (die Leistung wächst quadratisch mit der Spannung), hat man sich etwas Besonderes einfallen lassen.
Einmal hat man festgesetzt, daß eine Leistungserhöhung von eins auf zehn 1 Bei sein soll. Zum anderen ist die Leistungsskala logarithmisch geteilt. Die dB-Skala wird dann in 10 gleichen Teilen dagegengesetzt. Dann entspricht 1 dB einem Leistungsverhältnis von 1:1,26. Die Hörgrenze liegt bei etwa 3 dB (1:1,4). Diese verwirrenden, unterschiedlichen Einteilungen hängen mit der mathematischen Gleichung für das dB zusammen. Im übrigen rechnet das kein Praktiker aus, sondern er hat dafür seine Nachschlagtabellen. Ein praktisches Beispiel ist wichtig, und zwar die Lautstärkeverminderung oder -erhöhung: Sie muß über 3 dB liegen.

Farbtemperatur

Allgemein — geschrieben von lexikon @ 11:13
Von jedem Körper geht eine von seiner Temperatur abhängige Wärmestrahlung aus, die bei höherer Temperatur zur Emission von sichtbarem Licht (Glühen) führt. Die Farbe des ausgestrahlten Lichts ist ebenfalls von der Temperatur abhängig und verläuft bei zunehmender Wärme von dunkelrot über gelb bis bläulich-weiß. Als Farbtemperatur einer Lichtquelle wird die wahre Temperatur bezeichnet, die ein '"Schwarzer Körper" haben muß, um Licht gleicher Farbe wie die untersuchte Lichtquelle auszustrahlen. Die Farbtemperatur, die in Kelvin angegeben wird, kennzeichnet also nicht die Temperatur einer Lichtquelle, sondern deren Farbe. Da nur "Schwarze Körper" bei jeder Temperatur Strahler mit maximal möglicher Emission sind, liegt die durch subjektiven Farbvergleich ermittelte Farbtemperatur einer Lichtquelle stets etwas niedriger als deren wahre Temperatur. Gleicht die Farbe der Lichtquelle nicht genau der "Schwarzen Strahlung", so kann man der Lichtquelle doch eine "ähnlichste Farbtemperatur" zuordnen. Die Angabe der Farbtemperatur zur Kennzeichnung einer Lichtstrahlung ist an sich nur für einen Temperaturstrahler sinngemäß und korrekt. Als Richtwert kann man sie aber auch zur Kennzeichnung der Farbart von Leuchtstofflampen angeben.

Thermoelektrizität

Allgemein — geschrieben von lexikon @ 12:54

Erwärmt man die Verbindungsstelle zweier Stäbe aus verschiedenen Metallen, deren freie Enden mit einem Galvanometer verbunden sind, so zeigt dieses einen elektrischen Strom an, dessen Richtung und Stärke von der Natur der Metalle und von der Temperatur der Lötstelle abhängt. Diese Erscheinung wird als Thermoelektrizität bezeichnet. Die Metalle können nach ihrem thermoelektrischen Verhalten in eine Spannungsreihe eingeordnet werden. Bei der Erwärmung der Verbindungsstelle eines Metallpaares hat jenes Metall den positiven Pol, das in der Spannungsreihe weiter vorn steht. Die Thermoelektrizität hängt quantitativ stark vom Reinheitsgrad der Metalle und vom Mischungsverhältnis bei Legierungen ab.


Guten Morgen und setzen !

Allgemein — geschrieben von lexikon @ 08:09

Hier spricht Herr Oberlehrer,

bitte alle schön aufpassen, wir werden schön langsam bekannte und weniger bekannte, vielleicht auch schon vergessene Begriffe aus sämtlichen Bereichen durcharbeiten.

Jetzt bitte etwas mehr Konzentration !


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